

FiBL-Saatgut-Konferenz am 7. und 8. Juli im LindenGut bei Fulda
Besonders im biologischen Wein-, Obst-, Kräuter- und Gemüseanbau wird mangels ökologischem Pflanzenvermehrungsmaterial noch immer primär konventionelles Saat- und Pflanzgut eingesetzt. Das soll sich ändern: ab 2037 müssen laut EU-Öko-Verordnung alle Bio-Produkte zu 100% aus ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut hergestellt werden.
Diese Anforderung könnte eine Versorgungskrise in der gesamten Europäischen Union auslösen. Damit es nicht dazu kommt, laden das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und die Bioland Praxisforschung am 7. und 8. Juli zur Saatgut-Konferenz ins Biohotel LindenGut in Fulda ein. In Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden Vertreter:innen aus Wissenschaft, Land- und Lebensmittelwirtschaft, Politik und Verbänden gemeinsam beleuchten:
- Wo drohen Versorgungsengpässe bei Rohstoffen?
- Wie kann die Bio-Branche das Thema Saat- und Pflanzgut gemeinschaftlich anpacken?
- Welche Hebelwirkung haben Verarbeiter und Handel?
- Bleibt Biosaat- und Pflanzgut gentechnikfrei?
- Wo steht die Züchtung?
- Ist Transparenz bis zum Acker möglich – und welches Transformationspotenzial liegt hier?
Im Ticketpreis enthalten sind die Tagungsgebühr sowie Getränke, Snacks und die Mittagsverpflegung während der Veranstaltung. Darüber hinaus ist ein gemeinsames Abendbuffet vorgesehen, das Gelegenheit zum informellen Austausch bietet.
Informationen zur Buchung Ihres Hotels erhalten Sie nach der Ticketbuchung per E-Mail.
Seien sie bei dieser strategisch wichtigen Konferenz mit dabei und gestalten Sie die Zukunft des Ökolandbaus mit.
Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau.